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Lüften/Schimmelpilz


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Lüften/Schimmelpilz

Aber bitte ohne Schimmelpilze...


Bei Wintergärten älteren Baujahrs oder einfacher Bauweise sind Undichtigkeiten durch z.B. Ritzen und Fugen zu finden. Durch den Einbau neuer Elemente oder Gläser fehlt diese "Selbstlüftung". Die Dichtheit der neu eingebauten Elemente führt bei nicht ausreichender Belüftung zu einer immer höheren Luftfeuchtigkeit, die sich an kalten Innenwänden und Gläsern niederschlägt, die Mauern durchnäßt und so den Schimmelpilzen den entsprechenden Nährboden bietet.

Schimmelpilze bilden Sporen aus, die Ursache schwerer Allergien werden können. Richtiges Lüften sorgt nicht nur für Komfort, Fitneß und Gesundheit, sondern dient auch der Werterhaltung des Wintergartens. Steigt der Kohlendioxidgehalt der Atemluft über 0,1 Vol. %, reagiert unser Organismus mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Raumluftabhängige Feuerstätten wie Kamine, Gasboiler oder Zimmeröfen benötigen große Mengen an Verbrennungsluft.

Ein Blick zeigt, in welch hohem Maß in unseren Wohnungen Nässe anfällt: so verursacht ein Drei-Personen-Haushalt pro Tag rund zwölf Liter Feuchtigkeit.

Feuchteangabe pro Stunde:

In einem 4-Personen-Haushalt werden täglich ca. 15 l Wasser an die Raumluft abgegeben, die bei unzureichendem Luftaustausch gespeichert werden. Um den überschüssigen Wasserdampf aus der Wohnung oder des Wintergartens zu entfernen, sind je nach Jahreszeit recht unterschiedliche Luftwechselraten erforderlich.
Da kalte Luft wesentlich weniger Wasserdampf aufnehmen kann als warme Luft, ist die Außenluft im Winter stets trockener als die Luft in beheizten Wohnräumen. Im Winter reicht es daher, alle zwei Stunden einmal durchzulüften (Luftwechselrate = 0,5/Std), um die Luftfeuchtigkeit um 50 % zu halten. Bei Außentemperaturen über +5°C steigt der Lüftungsbedarf stark an, da pro Luftwechsel immer weniger Dampf abgeführt werden kann.
Je nach Raumnutzung und Feuchtigkeit sollte daher großflächig und stoßweise gelüftet werden: täglich drei- bis fünfmal, mindestens eine Viertelstunde, bei Minustemperaturen fünf Minuten. Durchzug ist besonders wirksam. Auf diese Weise kann die Raumluft innerhalb kurzer Zeit erneuert werden und damit viel Feuchtigkeit abgeleitet werden.
Zur Dauerlüftung sind gekippte Fenster nur von Mai bis September sinnvoll. Wegen der Thermik braucht im Winterhalbjahr ein Fenster nicht mehr als 20 Minuten pro Stunde gekippt zu sein.
In unbeheizten Räumen (Schlafzimmer) sollten in der kalten Jahreszeit die Türen zu den Wohnräumen geschlossen bleiben, damit die einströmende warme (und feuchte) Luft nicht an den kalten Wänden kondensiert.
Für die winterliche Kellerbelüftung gilt (wie für Wohnräume): Je kälter es draußen ist, desto besser wirkt die Entfeuchtung durch Lüftung. Im Sommer gilt für Keller, aber auch für andere kühle Nebenräume: am besten nachts lüften, dann ist die Außenluftfeuchte am geringsten.
Auch wenn Räume nicht regelmäßig bewohnt werden (z. B. Sommerhäuser) ist für regelmäßige und gründliche Lüftung zu sorgen.
Jedoch: Richtiges Lüften hilft gegen Schimmelpilzwachstum in der Wohnung, reduziert jedoch nicht automatisch die Allergenkonzentration. So kann in der Sporensaison (August bis Oktober), wenn auf den Feldern die Schwärzepilze ihre großen Sporenmengen freisetzen, durch Lüften die Exposition gegen Schimmelpilze der Außenluft ansteigen.
Sporen von außen, die in die Wohnung "gelüftet" werden, setzen sich ab und werden mit den normalen Reinigungsmaßnahmen entfernt, bevor sie keimen können. Für Allergiker sind Staubsauger mit einem wirksamen Filter zu empfehlen. Da Allergien gegen Schimmelpilze fast immer an weitere Inhalationsallergien (z. B. gegen Hausstaubmilben, Tierhaare) gekoppelt sind, gelten darüber hinaus die allgemeinen Empfehlungen für Allergiker: Keine Staubfänger, allergendichte Matratzenhüllen, keine Haustiere etc.

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